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20210627tv schwäbisch gmündDie Plätze des TV Schwäbisch Gmünd nach dem großen Regen

  • WLSB sagt schnelle Hilfe aus der Sportstättenbauförderung zu
  • Betroffene Vereine sollen sich umgehend melden, soweit noch nicht geschehen
  • Vereine brauchen Anlagen, um Betrieb nach dem Lockdown hochzufahren

Gewitter, Hagel, Starkregen und Hochwasser haben in den vergangenen Tagen etliche Vereinssportanlagen in Württemberg stark beschädigt. Aus mehreren Regionen haben den Württembergischen Landessportbund (WLSB) Meldungen von verschlammten Plätzen und überfluteten Hallen erreicht. Dabei brauchen die Vereine gerade jetzt ihre Plätze und Gebäude, um den Sport und das Vereinsleben nach dem Lockdown wieder hochfahren zu können. Der WLSB sagt deshalb allen Sportvereinen, deren Anlagen in Mitleidenschaft gezogen oder unbrauchbar geworden sind, schnelle und unbürokratische Hilfe zu. Der Verband wird zum einen finanzielle Mittel aus der Sportstättenbauförderung zur Verfügung stellen, zum anderen ein für „Katastrophenfälle“ beschleunigtes Verfahren einsetzen. Sportkreisvorsitzender Manfred Pawlita ist sich (leider!) nahezu sicher, dass solche Ereignisse sich schon gehäuft haben, bzw. wieder kommen können: „Das Wetter macht Kapriolen. Ich will nicht ausschließen, dass sich dieses Jahr so was nochmals ereignet!“

Betroffene Vereine wenden sich bitte an den WLSB-Geschäftsbereich Sportstätten, Bewegungsräume und Kommunalberatung, Tel.: 0711/28077-170, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Verlängert bis 31.Dezember 2021

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gemäß der Coronaverordnung (gültig seit 16.August) ist Freizeit- und Amateursport (Training oder Wettkampf) im Freien und geschlossenen Räumen ohne Personenbeschränkung und damit
auch das Training und die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens erlaubt

  • Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.
  • Ein Hygienekonzept des Vereins muss vorliegen und die Kontaktdaten der Sportlerinnen und Sportler müssen  nicht dokumentiert werden

nächster Abnahmetermin:

Sa 18.September 16.30 Uhr Leichtathletik/Schwimmen Sportplatz/Hallenbad Gschwend

Kontakt: Andreas Stümpfig Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

weitere Info zum Sportabzeichen Info - Aktuelles - Downloads

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Landrat Joachim Bläse ehrt den langjährigen Vorsitzenden des Sportkreises

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OSTALBKREIS. Manfred Pawlita ist bei allem, was er anpackt, ein „Macher“ und motiviert durch seine Dynamik andere zum Mitmachen. Als unermüdlicher Motor absolviert der langjährige Sportkreisvorsitzende und WLSB-Vizepräsident ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung hunderte von Terminen jedes Jahr. Als eine Galionsfigur der Sportvereine hat er stets den engen Schulterschluss zwischen Sportkreis und Landkreis praktiziert und sein weitverzweigtes Netzwerk genutzt, um für die Belange der Vereine das Beste zu erreichen. Die schon in sehr jungen Jahren gezeigte Bereitschaft, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen, hat den früheren Heuchlinger Bürgermeister sein Leben lang begleitet und wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.
Der erste Bundespräsident Theodor Heuss sei überzeugt gewesen, dass man für besondere Verdienste um die Gesellschaft auch in besonderer Weise danken müsse, sagte Landrat Dr. Joachim Bläse in seiner Laudatio.
Deshalb sei damals der Verdienstorden der Bundesrepublik geschaffen worden. Das Bundesverdienstkreuz wird laut Bläse für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. „Und wenn man diese Auflistung anschaut, erkennt man sofort, dass Manfred Pawlita jemand ist, der diese Ehrung verdient hat!“, so Bläse.
Der in Wasseralfingen aufgewachsene Pawlita sei ein echtes „Kind der Ostalb“. Als Dekanatsjugendleiter des BDKJ habe er schon früh Verantwortung im Ehrenamt übernommen. Es kamen viele weitere Funktionen dazu – nicht zuletzt seit 1998 die Rolle des Sportkreisvorsitzenden und seit 2012 das Amt des WLSB-Vizepräsidenten. Wobei der WLSB laut Bläse schon sehr viel früher auf die Fähigkeiten von Manfred Pawlita aufmerksam geworden war und ihn in unterschiedlichen Funktionen auf Landesebene eingesetzt habe. „Manfred Pawlita ist einerseits ein Daueroptimist, andererseits eine sachliche und geradlinige Führungskraft“, so der Landrat wörtlich. Als „Mr. Sportkreis“ habe er sehr vieles initiiert und Pionierarbeit geleistet sowie sehr früh erkannt, dass es einen demographischen Wandel gibt, auf den man regieren muss.
In diesem Zusammenhang erinnerte Landrat Dr. Bläse an die besondere Rolle des Sports im Verein und an die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeiten. Beides halte nämlich das gesellschaftliche Leben zusammen.
Zudem sei Sport im Verein ein ideales Instrument der Integration, weil Herkunft, Religion, Hautfarbe oder andere Merkmale dort unwichtig seien.
In vielen Großveranstaltungen, die Manfred Pawlita als „Schaufenster des Sports“ angestoßen hatte, sei der Breiten- und der Spitzensport von der Ostalb in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt worden. „Manfred Pawlita war und ist ein durchsetzungsstarker Sportentwickler und Impulsgeber sowie ein Vorbild für das Miteinander!“ Manfred Pawlita – eigentlich bekannt für sein dynamisches und sachliches Auftreten – zeigte sich emotional sehr berührt von der Ehrung. „Ich nehme das Bundesverdienstkreuz an mit großem Respekt, mit Demut und als Motivation zum Weitermachen!“ sagte er und fügte schmunzelnd hinzu: „Der Herrgott möge es meinen Lobrednern vergeben, dass sie heute so übertrieben haben. Und er möge es mir vergeben, dass mir dies so gut gefallen hat!“ Das Bundesverdienstkreuz zeige in vier Richtungen – und dies sei für ihn ein Zeichen, dass viele Menschen dazu beigetragen haben, damit er in seinem Ehrenämtern erfolgreich wirken konnte, betonte der Geehrte.
Diesbezüglich nannte er zuerst seine Familie. Aber auch die Vereine und Verbände, mit denen er zu tun hatte, seien als Weggefährten an seinem Handeln beteiligt gewesen. Letztlich gelte den Gremien, in denen er mitwirkte, ebenfalls ein großer Dank für das gemeinsam Geschaffene.
Manfred Pawlita verhehlte zum Schluss aber nicht, dass er ganz persönlich seinen Anteil am Erreichten hatte. Deshalb erfülle diese Ehrung ihn mit Stolz.
Im Hinblick auf die Vorführungen der Lorcher „Dance and Gymnastics“-Gruppe (die unter anderem menschliche Pyramiden baute und halsbrecherische Turnübungen meisterte) wies Manfred Pawlita auf ein ganz wichtiges Element des menschlichen Miteinanders hin: das Vertrauen.
So, wie sich die Turnerinnen darauf verlassen, dass sie von ihren Sportkameradinnen rechtzeitig und sicher aufgefangen werden, so brauche man in allen Bereichen des Lebens das Vertrauen darauf, dass andere einen nicht im Stich lassen.

Text und Bild Remszeitung vom 6.September

 

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